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Ökologische Nachhaltigkeit

Umweltbewusstsein & Wirtschaftlichkeit – bei ALPLA eine starke Kombination

Als eines der weltweit führenden Unternehmen der Branche sind wir uns der großen Verantwortung bewusst, die wir im Hinblick auf die Zukunft tragen.

Zu unseren wichtigsten Verpflichtungen gehört es daher, mit innovativen Maßnahmen dazu beizutragen, dass auch kommende Generationen in einer intakten Umwelt aufwachsen und leben können.

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, ist ALPLA in allen Bereichen ressourcenschonend aktiv:

Materialien – Weniger ist deutlich mehr

Gewichtsreduktion

Durch den Einsatz neuer Technologien und anwendungsoptimierter Materialien verringern wir kontinuierlich das Gewicht und somit den Material- und Ressourcenverbrauch bei der Herstellung unserer Produkte.  Hierfür arbeiten wir bereits seit vielen Jahren eng mit unseren Kunden und Lieferanten sowie Forschungsinstituten zusammen. Der Fokus liegt hierbei auf effizientem Produktdesign sowie auf der richtigen Auswahl des Materials und der Fertigungstechnologie. Das Ergebnis ist eine optimale Performance über den  gesamten Lebenszyklus des Produkts und der Verpackung hinweg.

Materialauswahl

Bei ALPLA steht der Aspekt der ganzheitlichen und langfristigen Nachhaltigkeit der hergestellten Verpackungen im Vordergrund. Beim Einsatz von nachwachsenden bzw. nichtfossilen „grünen“ Kunststoffen werden Aspekte wie die Gefahr der Nahrungsmittelkonkurrenz und die Recycelbarkeit der verwendeten Materialien berücksichtigt. Unsere Experten sind aktiv an Anwendungslösungen und Tests von Bio-Materialien beteiligt, die unseren ganzheitlichen Werten gerecht werden.
Umweltbelastende Materialien wie PVC sowie Kunststoffe, die Weichmacher oder Schwermetalle enthalten, kommen bei ALPLA bereits seit über einem Jahrzehnt nicht mehr zum Einsatz.

Recycling

ALPLA setzt bereits seit vielen Jahren Post-Consumer-Recycling-Material (PCR) bei der Herstellung von Kunststoffverpackungen aus PET und Polyolefinen ein. Zusätzlich wird intensiv an der Weiterentwicklung von PCR-Materialien, Anlagen und Prozessen gearbeitet, um den Recycling-Anteil in unseren Produkten weiter zu erhöhen. Durch diese Bemühung hat ALPLA bereits einen Recycling PET Anteil von 20% in seinen top 6 PET Flaschen produzierenden Werken. Um diesen wichtigen Prozess weiter voranzutreiben, ist ALPLA an PET-Recycling-Werken in Österreich, Polen und Mexiko beteiligt. Mit Hilfe dieser Werke und weiteren Anstrengungen soll die Recycling Quote bis 2018 um weitere 50% gegenüber dem Bezugsjahr 2011 gesteigert werden.

Abfallmanagement

Aufgrund der drohenden Rohstoffknappheit, der schwankenden Rohmaterialpreise und aus Sicht einer effizienten Materialnutzung, ist die anfallende Gesamtabfallmenge so niedrig wie möglich zu halten. Deshalb werden bei ALPLA alle Abfalldaten kontinuierlich erfasst um so die zukünftige Planung zur Abfallvermeidung laufend zu verbessern. Generell wird darauf geachtet, dass Materialabfälle, wenn möglich, wieder in den Produktionszyklus zurückgeführt werden. Somit werden anfallende Materialabfälle optimal genutzt und bestmöglich reduziert.

Bis 2018 soll die Abfallmengenintensität aus dem Basisjahr 2011 um 20% reduziert werden.

Energie - Reduzierter Verbrauch & Nutzung natürlicher Quellen

Ausgezeichnete Energieeffizienz: 
ALPLA erhält „Energy Efficiency Leader Award“

Bereits 1998 hatte ALPLA ein Infrastruktur-Verbesserungsprojekt ins Leben gerufen, um   die Energiekosten zu reduzieren und gleichzeitig die Umweltverträglichkeit zu verbessern. Die entsprechenden Maßnahmen wurden mittlerweile in nahezu allen ALPLA Produktionsstätten rund um den Globus umgesetzt. Zu den Verbesserungen gehören unter anderem der Einsatz von höchst effizienten Anlagen modernster Technologie, die Optimierung der Infrastruktursysteme in den Produktionswerken sowie die konsequente Vermeidung von Systemverlusten. Dadurch können beispielsweise die benötigten Druckluftmengen reduziert werden. Einen weiteren entscheidenden Faktor bildet die Effizienz-Optimierung des während der Produktion unverzichtbaren Kühlprozesses. Hierfür wurden  unzuverlässige Kaltwassersysteme durch Hochleistungs-Kaltwassermaschinen ersetzt. Zusätzlich wird Abwärme, die während der Herstellungsprozesse entsteht, rückgeführt und erneut genutzt.

Das Resultat dieser Maßnahmen: ALPLA konnte seinen Energieverbrauch und in weiterer Folge die CO2-Emissionen signifikant senken. Ein wichtiger Erfolg, der auch von dritter Seite honoriert wurde: Im Herbst 2011 überreichte der Kältemaschinen-Spezialist Trane den „Energy Efficiency Leader Award“. Damit ist ALPLA eines der wenigen Produktionsunternehmen weltweit, das diese Auszeichnung in Anerkennung seines Engagements für die Realisierung von Hochleistungsgebäuden entgegennehmen durfte.

Diese effizienz- und nachhaltigkeitssteigernden Maßnahmen verfolgen die ambitionierten Ziele den Gesamtenergiekonsum um 15%, sowie die CO2-Intensität um 20% bis zum Jahr 2018 zu senken. Referenzjahr ist dabei das Jahr 2011.

Erneuerbare Energien

Bis Ende 2012 wurden auf den Dächern von ALPLA Produktionswerken bereits eine Vielzahl von Solarpanels installiert. Wir erzeugen 9,5 Gigawattstunden elektrische Energie pro Jahr und konnten so im Jahr den CO2-Ausstoß um 2.900 Tonnen senken.

ALPLA hat in Mexiko einen Koopertationsvertag mit einem Wind-Energie-Park, wodurch weitere ca. 200 Gigawattstunden elektrische Energie pro Jahr aus erneuerbaren Energien von ALPLA konsumiert werden. Dadurch werden weitere ca. 90.000 Tonnen CO2 eingespart. Erneuerbare Energien spielen somit eine entscheidende Rolle bei der Energieerzeugung. Bis 2018 soll der Einsatz von erneuerbaren Energieträgern sogar um 50% gesteigert werden (Basisjahr 2011).

Transparenz & Engagement: Carbon Disclosure Project (CDP)

ALPLA legt jährlich im Carbon Disclosure Project (CDP) - einem frei zugänglichen Register - seine unternehmensbezogenen CO2-Emissionen offen. Darüber hinaus wird bei diesem Projekt auch auf Indikatoren wie Klimaschutz, Wasserverbrauch, Energieverbrauch und dahingehende Reduktionsziele geachtet.

Von über 350 Unternehmen, die in Österreich, Deutschland und der Schweiz tätig sind, schaffte es ALPLA sich als führendes Unternehmen in dem Bereich Supply Chain Program in Österreich zu behaupten.

Wasser - Der Kreis schließt sich

Aufbereitung & Verbrauchsreduzierung

Neben den Menschen, den Materialien und der Energie, ist Wasser eine der wichtigsten Ressourcen, die den reibungslosen Ablauf bei ALPLA gewähren. Um diese Ressource bestmöglich zu schützen, setzt sich ALPLA als übergreifendes Unternehmensziel bis 2018 40% des gesamten Wasserverbrauchs pro Tonne Material [m³/Tonne Material] im Vergleich zum Basisjahr 2011 einzusparen.

Wir sind motiviert unser Ziel u.a. mit Hilfe der folgenden Schritte bis 2018 zu erreichen:

  • Prüfung und wo technisch zweckmäßig findet ein Austausch der Verdunstungskühltürme durch Trockenkühler mit geschlossenen Wasserkreislauf statt.
  • Bei der Neuinstallationen von Kühlanlagen wird die Verwendung von Trockenkühlern angestrebt (wo technische Machbarkeit gegeben).
  • Überdies wird ein bewussterer Umgang mit der Ressource Wasser gelebt.

Transport - Der kürzeste Weg zu maximaler Effizienz

In-House-Produktion

Bereits an über 70 Standorten haben sich unsere Kunden gemeinsam mit ALPLA für eine besonders innovative und in jeder Hinsicht sinnvolle Fertigungsvariante entschieden: die In-House-Produktion. Hierbei stellen wir Flaschen direkt an der Abfüllanlage unserer Kunden her. Neben den wirtschaftlichen liegen auch die ökologischen Vorteile auf der Hand: Transportverpackungen und LKW-Touren mit hohem Brennstoffverbrauch werden überflüssig.

Effiziente Transportlösungen

Wie kann die Anzahl der geladenen Flaschen pro LKW erhöht werden? Wo befindet sich der transporttechnisch beste Produktionsstandort? Ist die Fahrzeugflotte richtig  zusammengestellt und ausgerüstet? Durch detaillierte Analysen gewinnen wir wertvolle Erkenntnisse für die Optimierung der Transporteffizienz.